Verleihung Evangelisches Gütesiegel BETA
Am 22. April 2026 durften wir einen ganz besonderen Moment feiern:
In der Hauptkirche St Trinitatis wurde unserer Kita feierlich das Evangelische Gütesiegel BETA verliehen. Überreicht wurde das Zertifikat von der Landespastorin Annika Woydack, die die Leistung unseres Teams gewürdigt hat.
Dieser Tag ist für uns mehr als nur eine Auszeichnung – er steht für einen intensiven Entwicklungsprozess. In den vergangenen Monaten hat sich unser gesamtes Team in einen offenen und engagierten Qualitätsdialog begeben. Wir haben unsere pädagogische Arbeit reflektiert, weiterentwickelt und im Audit im Juni 2026 transparent dargestellt. Umso mehr freuen wir uns, dass wir die Qualität unserer Arbeit erfolgreich nachweisen konnten.
Das Evangelische Gütesiegel ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich: Wir bleiben dran, entwickeln uns weiter und gestalten unsere Kita als einen Ort, an dem Kinder und Familien sich wohlfühlen, wachsen und Vertrauen erleben.
Themenwoche bei uns in der Kita
In unserer Kita wurde es richtig lebendig – und das im wahrsten Sinne des Wortes!
Im Rahmen einer partizipativ gestalteten Themenwoche haben die Kinder der Möwengruppe selbst entschieden, welches Thema sie begeistert: der Bauernhof.
Mit viel Neugier, Kreativität und Engagement tauchten sie in die Welt der Tiere auf dem Bauernhof ein.
Ein besonderes Highlight sollte der krönende Abschluss der Woche werden: ein gemeinsamer Ausflug zum Gut Karlshöhe. Schnell entstand bei den Kindern die Idee, den Tieren dort nicht nur einen Besuch abzustatten, sondern auch aktiv etwas für sie zu tun. Gesagt, getan!
Mit großem Eifer wurden in der Kita-Halle an einem Verkaufsstand die am Morgen gebackenen und liebevoll verpackten Kekse, in Form von Bauernhoftieren, verkauft. Dazu gab es frisch zubereitete Popcorn-Schäfchen – alles von den Kindern mitgestaltet.
Beim Verkauf an Eltern und Großeltern wurde deutlich, wie stolz die Kinder auf ihre Arbeit waren und so wurden Kekse und Popcorn-Schäfchen liebevoll aus der Kita getragen. Besonders schön: jeder bestimmt selbst, wie viel gespendet wird.
Die Familien der anderen Gruppen im Haus wurden durch bunt gemalte Aushänge aufmerksam gemacht und kamen auch an den Verkaufsstand.
So kam eine tolle Summe zusammen, die nun vollständig an das Gut Karlshöhe geht, als Unterstützung für die Tiere vor Ort.
Ein wunderbares Beispiel dafür, wie Kinder durch eigene Ideen, Mitbestimmung und gemeinsames Handeln Großes bewirken können.
Die Passionszeit in der Kita
Am 18.02.2026 hat bei uns die Passionszeit begonnen. Doch was passierte an Ostern eigentlich?
Um diese Frage beantworten zu können, hat unsere Kita ganz besonderen Besuch bekommen. Am 24.02.2026 hat Kaspar sein Zelt in unserer Kita aufgeschlagen. Kaspar ist ein besonderes Kamel, das Jesus damals begleitet hat. Jede Woche trafen sich die Elementarkinder der Kita, um von Kaspar die Geschichte über Jesus zu hören.
Er erzählte uns, wie Jesus erstmals durch die Dörfer ritt, vom großen Passafest und dem Abendmahl, von Jesus und seinen 12 Jüngern. Wir haben gehört, wie Judas Jesus im Garten Gethsemane verraten hat und wie Petrus ihn verleugnete. Er erzählte uns von Jesus Weg zum Kreuz und dem Wunder seiner Auferstehung.
Die Ostergeschichte ist nicht nur für die Elementarkinder eine wichtige Geschichte, sondern auch für die Krippenkinder. Gemeinsam haben die Krippengruppen einen Ostergarten angelegt und Woche für Woche spielerisch die Geschichte über Jesus Weg zum Kreuz und dessen Auferstehung kennengelernt. Auch bildnerisch haben wir die Geschichte festgehalten, um den Kindern die Möglichkeit zu geben, ihren Eltern von der Geschichte zu erzählen.
Jede Gruppe hat die Passionszeit individuell aufgegriffen. So wurden Sandwege gelegt, die Geschichte nachgebaut und gemeinsam über Hoffnung und Trauer geredet. Die Gruppen haben mit den Kindern abgestimmt und partizipatorisch entschieden, zu verzichten oder anderen eine Freude zu machen.
Die Ostergeschichte ist eine Geschichte voller Liebe und Glaube, von Hoffnung und Verlust. Und von Freundschaft und Stille.
Die Party kann starten….
Am Rosenmontag um 9:00 Uhr haben sich alle Kinder und Mitarbeitende in unserer großen Halle getroffen, um gemeinsam ins Faschingsfest zu starten.
Die Gruppen sind unter dem Applaus der anderen Gruppen zu lauter Musik über unseren Laufsteg gelaufen und haben im Anschluss gemeinsam ein Lied gesungen.
Und dann ging die in Partizipation mit allen Kindern geplante Faschingsparty durch das ganze Haus los. Alle Eltern hatten sich an den Büfett-Wünschen der Kitakinder beteiligt und es wurde lecker geschlemmt.
Die Spielwünsche wie Brezelbeißen, Masken basteln, Dosenwerfen usw. wurden von den Mitarbeitenden durch den Vormittag begleitet und das Highlight war wie in jedem Jahr unsere Kinderdisco.
Am Ende haben sich alle Kinder in der Halle getroffen und ein gemeinsames Lied gesungen. Zum Abschluss gab es für alle Kinder Hot-Dogs.
Am Aschermittwoch fand dann unser jährlicher Schlafanzugtag statt. Alle Kinder und Mitarbeitende sind in ihrem Schlafzeug in die Kita gekommen. Und da am Aschermittwoch alles vorbei ist starten wir nun in die Passionszeit und freuen uns auf die vielen unterschiedlichen Ideen aus den Gruppen wie man diese Zeit erleben kann.
Reise um die Welt – Vielfalt als Geschenk Gottes
Im Rahmen des Projektes „Reise um die Welt“ begaben sich die Kinder unserer Kita auf eine spannende Entdeckungsreise durch verschiedene Länder, Kulturen und Lebensweisen. Ausgangspunkt war die eigene Lebenswelt der Kinder, denn in unserer Kita kommen Familien mit unterschiedlichen Herkunftsländern, Sprachen, Aussehen und Geschichten zusammen. Diese Vielfalt wurde von Beginn an bewusst wahrgenommen und wertgeschätzt.
Zum Start des Projektes wurde ein Bauraum gemeinsam mit den Kindern in einen Flughafen umgestaltet. An den großen Fenstern entstand ein riesiges Flugzeug mit lachenden Kindern, dazu ein nachgebautes Terminal mit Flugtickets, Stempeln und einem Computer. So konnten die Kinder spielerisch „auf Reisen gehen“ und in verschiedene Rollen schlüpfen.
Ein wichtiger Schwerpunkt des Projektes war die Partizipation. Gemeinsam mit ihren Familien gestalteten die Kinder Steckbriefe mit Informationen zu ihrer Familie, zu Herkunftsländern und gesprochenen Sprachen. Parallel dazu entstand eine große Weltkarte, auf der mit Namen und Fäden sichtbar gemacht wurde, woher die Kinder oder ihre Familien stammen und wo sie heute leben. Die Kinder durften außerdem mitentscheiden, in welchem Kontinent und Land die gemeinsame Reise beginnen sollte. Ihre Ideen bestimmten den weiteren Verlauf des Projektes.
So entstand unter anderem der Wunsch, Lebensmittel aus aller Welt kennenzulernen. Gemeinsam besuchten wir einen orientalischen Supermarkt, kauften dort Obst, Gemüse und andere Nahrungsmittel und probierten diese anschließend gemeinsam.
Darüber hinaus lernten die Kinder verschiedene Kulturen kennen, unter anderem aus Afrika und Australien. Sie hörten Musik, tauschten sich über Traditionen aus und gestalteten kreative eigene Didgeridoos. Ein besonderes Highlight war, dass ein Kind ein echtes Didgeridoo von zu Hause mitbrachte.
Begleiter wurde das Projekt durch biblische Impulse, unter anderem aus der Geschichte vom barmherzigen Samariter. Dieser machte den Kindern deutlich, dass Nächstenliebe keine Grenzen kennt und es darauf ankommt, einander offen, respektvoll und hilfsbereit zu begegnen.
Das Projekt stärkt Offenheit, Mitbestimmung und Gemeinschaft und machte erlebbar, dass Vielfalt kein Gegensatz, sondern ein Geschenk Gottes ist.
Der Winter bei den Giraffen
In den vergangenen Wochen haben sich unsere Krippenkinder in der Giraffengruppe mit dem Thema Winter beschäftigt. Spielerisch und kreativ haben wir uns mit dem winterlichen Wetter beschäftigt. Wir haben draußen im Schnee gespielt und uns den Schnee in den Gruppenraum geholt. Es war spannend zu sehen, was mit dem Schnee bei Wärme passierte.
Wir haben Lieder gesungen, Schneekugeln gebastelt und gemeinsam aus Pappmaché eine winterliche Schneemannvase gemacht.
Das Winterprojekt bereitete den Kindern viel Spaß und brachte uns die kalte Jahreszeit auf vielfältige Weise näher.
J. Kosemund & M. Lorenzen